Wenn ich einmal Richtung Berlin aufbreche, heißt es noch lange nicht, dass ich nicht 2 Tage später in Frankfurt landen könnte. Oder in Münster. Oder in Salzburg. Aber dazu später mehr…
Kaum den Koffer zu Hause abgestellt, muss das Pflichtprogramm absolviert werden: Freunde anrufen und ihnen vom großen Glück berichten, mich live und in Farbe innerhalb der nächsten 14 tage betrachten zu dürfen.
Unter den Glücklichen: meine Katja, die aber statt mich besuchen zu kommen, mich einfach nach Frankfurt mitgenommen hat, wo sie für ein Projekt vor und ich hinter die Kamera gestellt wurde.
Und ganz ehrlich: wenn man schon einmal in einer Weltstadt wie FFM ist, dann muss auch das gute alte Touri-Programm durchgezogen werden. Angesichts der Tatsache, dass uns während dieser Zeit das Wort “SCHLAF” so fremd geworden ist wie “Schamgefühl” für Micaela Schäfer, beschränkten wir uns auf einen HotSpot, der es aber wirklich in sich hatte: Main Tower.
Die 360°-Aussicht ist atemberaubend, und vielleicht war es eine nicht ganz so kluge Idee, einen Hut aufzusetzen. Aber hey, in letzter Sekunde habe ich ihn noch vor dem Fall aus knapp 200 Meter Höhe gerettet…
Gestern habe ich mich ja schon bei Styleranking über die Erfahrungen einer Hut tragenden Frau von heute ausgelassen: “guckmal, der Pate!” oder “hey, Justin Timberlake!” waren nur zwei der vielen Kommentare, die man(n!) sich wohl genötigt fühlte, mir mit auf den Weg zu geben. Wohl angemerkt, in Frankfurt, wo ich für zwei Tage mit meiner Katjusha eingeladen war. In Berlin sieht die Sache schon ganz anders aus, hier würde es kaum jemandem auffallen, wenn ich im Bikini vor der Gedächniskirche flanieren würde.
Dermaßen ausarten lassen wollte ich es aber nun doch wieder nicht und führte meine neuen Nikes, die meine Sammlung bereichert haben, zusammen mit der passenden Tasche (wie matchy matchy!) aus, die ich in FFM gleich mitgenommen habe.
Der Hut, ja, der durfte natürlich nicht fehlen. So als würdiger Abschied meiner mittlerweile wieder dunkelbraunen dip-dye-Spitzen. Logisch? Nee, aber wer auf dem wohl saubersten roten Teppich Berlins rumhüpft, der darf das.
Übrigens habe ich meine DSLR wieder, aber an den Einstellungen, meinen Weißabgleichskills und übersinnlichen Fotofähigkeiten sollte ich definitiv noch feilen…
Kaum ist die Dachbodentür zugefallen, hinter der man alle dicken Wintersachen verstaut hat, legt die Sonne richtig los und schmeißt mit ihren Sonnenstrahlen nur so um sich. Aber sie braucht gar nicht so anzugeben, nur weil jetzt die Festivalsaison kommt und sie den AAA-Pass praktisch für sich gepachtet hat.
Festivals, die sind so eine Sache für sich, bei der man in eine komplett andere Welt eintaucht und richtig kaputt und fertig wieder aus der selbigen ausgespuckt wird, sobald das Wochenende vorbei ist.
Aber da, wo Musik, Feierei und Ackerfeld-Anarchie so dicht beieinander liegen, muss es wenigstens auf dem Mode-Gebiet einige Regeln geben, um die Festivalsaison gut zu überstehen.
Diese gibt es hier zu lesen, (und zu befolgen!) aber eine andere Frage beschäftigt mich ja immer noch: Kleider ins Gepäck oder nicht?
Wer mich kennt weiß, dass gemessen an meinem Schrankinhalt, Kleider grob geschätzt 99,9 % ausmachen. Dafür, dass ich als Teenie nur in Baggies und Skaterhosen herumlief, ist es eine ziemliche Gratwanderung, aber kann ich auf dem Ackerfeld, inmitten der im Schlamm tobenden Menge wirklich auf eine Jeans verzichten? Die Antwort ist: JA! im Sinne von JA, es ist total unpraktisch! JA, absolut irrational! Und JA klar, schließlich sieht man darin wirklich gut aus, und darauf kommts doch schließlich an, oder? Ich meine natürlich, nach der Musik. Aber nur gaaanz knapp dahinter…
Eigentlich sollte mein Vater diesen post hier schreiben, schließlich war es damals sein Gastgeschenk und er könnte bestimmt mehr darüber erzählen: Killepitsch! But what happens on my birthday stays…whatever, worauf ich eigentlich hinaus wollte: Blumio hat ein neues Video rausgehauen und ich mag das. Sehr. Erinnert mich an Ereignisse vor ein paar Monaten in Berlin, aber das ist eine ganz andere Geschichte….
Kaum war ich in Berlin, schon stand der erste Pflichttermin auf dem Plan: der Bloggerflohmarkt, organisiert vom KalinkaKalinka-Team.
Ich bin zwar ein riesiger Vintage-Fan, stöbere aber lieber in meinen Lieblingsshops in Berlin und Wien, Flohmärkte sind mir meistens zu voll und zu unübersichtlich. Aber erstens sprechen einige meiner liebsten “Schätze” eine andere Sprache und zweitens: wann sonst hat man die Chance, gleich alle meine Bloggies auf einmal zu treffen?
Und obwohl ich eigentlich gar nicht vorhatte, großartig einzukaufen, habe ich am Ende einige tolle Sachen mit nach Hause mitnehmen dürfen. Ich finde nämlich, dass die Dinge gleich einen ganz anderen Wert Werthaben, wenn sie früher Menschen gehört haben, die man persönlich sehr gern hat… Übrigens habe ich meine alte Spiegelreflexkamera wieder und habe den Kreativmodus etwas exzessiv eingesetzt. Bin jetzt aber für eine S/W-Fotopflicht. Immer. Überall. Sieht doch gleich alles viel schöner aus, oder?
Meine Ausbeute zeige ich aber bein nächsten Mal, jetzt muss ich raus, Berliner Luft atmen!
Meine liebste Carlinka. Ist sie nicht wunderhübsch? Endlich Vreni und Anna wiedergetroffen!
Zwar vergesse ich es eh nie, werde aber trotzdem jedes mal daran erinnert, warum ich so gerne nach Berlin zurückkehre: es gibt willkommensgeschenke! khrkhrkhrhrkhr.
Die beste Mama der Welt, die ich mir zufällig mit meinem Bruder teilen darf, trifft jedes Mal meinen Geschmack, bzw ins Schwarze. Verzeiht mir das Wortspiel, aber bei diesen beiden Sachen ist es ja eh offensichtlich, was ich hier eigentlich zu sagen versuche. Sie sind perfekt! So eine Box-Clutch suche ich schon seit Ewigkeiten, und ein passendes Top kann ja schließlich nie schaden.
Ich muss sagen, Berlin fährt harte Geschütze auf, um Wien zu toppen!
Es gibt diese Tage, an denen ALLES perfekt zu sein scheint, auch wenn es nur das Wetter ist, das die Mundwinkel nach oben wandern lässt. Plötzlich hat man mehr Energie, erledigt die unliebsamen Dinge sekundenschnell, nur um dann umso langsamer die Promenade entlangzukriechen, um auch wirklich jeden Sonnenstrahl mitzunehmen.
So ungefähr kann man sich unseren Tag vorstellen, der perfekt begonnen, perfekt verlaufen und perfekt geendet hat, nämlich erschöpft und glücklich und beschwipst. Neben der Tatsache, dass meine Erna und ich uns bei Palmers mit Reizwäsche und Bikinis bis zum Lebensende versorgt haben, waren es wohl die zwei Hugos am Tel Aviv Beach (unbedingt hingehen, falls ihr noch nicht da wart!) geschafft, uns fast schon Yogi-reif zu entspannen.
Und So grinsten wir die Sonne so lange an, bis uns die Kiefermuskeln wehtaten und machten uns auf den Weg zu Vanessa, besser gesagt auf ihr Dach, um dort den zu meinen rosa Haarspitzen passenden Himmel zu betrachten.
Wien, du bleibst mir in guter Erinnerung, heute geht es nämlich wieder mal nach Berlin. Dickes B, es gilt den Awesomeness-Highscore zu knacken!
Auch wenn ich heute genau drei Stunden geschlafen, zwei Tassen Kaffee hintereinader in mich gekippt und einen ganzen Tag beim Shooting einer Fotostrecke verbracht habe, muss ich einfach das letzte Quäntchen Energie aufbringen und den Link zum neuen Blogger´s Mag posten, bei dessen zweiten Ausgabe ich auch mit von der Partie war. Viele meine Lieblinge wie Sabinna&David, Allegra oder Stefan haben auch ihre Artikel beigetragen und ich finde, das gute Stück Digitalpapier kann sich wirklich sehen lassen.
Ab Seite 86 könnt ihr also nachlesen, warum meiner Meinung nach der DIY-Trend so beliebt geworden ist und was Coco Chanel wohl dazu gemeint hätte…
Gerne würde ich eure Meinungen dazu hören, also haut in die Tasten und sagt mir, was ihr davon haltet!
Wenn es mehr Tage wie den letzten Samstag geben würde, könnte ich für nichts garantieren und würde mich wahrscheinlich nur noch tänzelnd durch “meine” beiden Hauptstädte fortbewegen. Ich muss da immer an dieses komische Schaf denken, das debil-unbeholfen dreinschaut und “wolke-doof, blume-doof, ich-doof” sagt. Nur, dass es in meinem Fall genau umgekehrt wäre und ich auf alles zeigen und “alles-awesome!” sagen würde.
Und warum? Einfach weil die Sonne scheint. Jep, bin wohl leichter zu beeindrucken als Homer Simpson, aber wer kann schon dem perfekten Wetter mit den perfekten Sonnenstrahlen und den perfekten weißen Wölkchen am Himmel widerstehen? Ich nicht.
Wenn dazu noch nette Menschen im Drehbuch vorkommen, wird es fast schon gruselig toll. So haben Mani und ich erst in unserer perfekt aufgeräumten Küche gefrühstückt, sind erst unser Viertel gelaufen, haben Niko beim Filmdreh besucht und am Ende habe ich mich auf den Weg zur bezaubernden Christine gemacht, deren Buch ihr euch jetzt und sofort und unbedingt kaufen müsst.
Etwas Gutes hat das Wetter für meine Garderobe allemal: mit dem kalten Winter verschwinden meine dicken Pullis, in denen ich wie eine sibirische Hammerwerferin aussah, in der hintersten Schrankecke.
Ich habe da so ein Problem: Entscheidungen zu treffen, fällt mir schwerer, als auf das leckere Stück Torte bei Ikea zu verzichten. Also WIRKLICH schwer. In Restaurants brauche ich ewig, bis ich etwas von der Karte ausgewählt habe, Urlaubsorte lasse ich meine Begleitung aussuchen und auch sonst weiß ich nie wirklich sicher, ob ich lieber girlielike im Blümchenkleid und Heels herumstöckeln oder doch lieber in Baggies und Sneakers skaten gehen würde.
Wie gut, dass man sich manchmal gar nicht entscheiden muss, sondern einfach Beides haben kann: so bestellte ich mir letztens sowohl die pinkes Espadrilles, die ganz laut “Määääääääädchen” schreien, als auch die coolen nietenbesetzten Keilsandaletten, auf denen ich locker eine Bikergang infiltrieren könnte. Jetzt bleibt mir nur noch die Entscheidung, welche ich zuerst tragen sollte…